Genussvolle Adventszeit

Genussvolle Adventszeit

Die Tage werden spürbar kürzer. Bei Dunkelheit starte ich in den Tag und im Dunkeln komme ich auch wieder von der Arbeit nach Hause.

Es wird Zeit für eine ruhigere Gangart.

Es wird Zeit zur Besinnung.

Rechtzeitig zum Ersten Advent haben wir unsere Wohnung in die besinnliche Vorweihnachtszeit gebracht. Dabei darf natürlich das Adventsgesteck mit den vier Kerzen nicht fehlen.

Jetzt hole ich auch das Schwäbisches Schnitzbrot, die Lebkuchen und den Christstollen aus ihren Verstecken und wir genieße diese bei einer Tasse Kaffee oder einer heißen Schokolade.

Für mich ist die Adventszeit eine traditionelle und klassische Zeit. Unter anderem dürfen dabei meine „Engelchen“ nicht fehlen. Diese habe ich als Kind von meiner (Groß-) Tante Anna geschenkt bekommen. Jedes Jahr zu Weihnachten gab es einen neuen Engel zum Orchester dazu.
Damals wurden diese noch in der DDR, im Erzgebirge hergestellt.
Meine Tante Anna ist jedes Jahr mit Bus und Bahn von Nagold nach Ludwigsburg gefahren, um diese zu kaufen und um uns Kindern diese Freude machen zu können.
Als ich 10 Jahre alt war, durfte ich mit in das Geschäft, in dem Sie diese kaufte. Damals war dies etwas ganz besonderes für mich. Denn nun haben wir nicht nur im Sommer einen Fahrt nach Ludwigsburg unternommen, sondern auch im Winter!
Als ich kleiner war haben wir im Sommer immer einen Ausflug in den Märchengarten im Blühenden Barock gemacht. Ich werde nie vergessen, wie ich bereits Wochen vor dem Ausflug immer angefangen habe Zehn-Pfennig-Stücke für den Goldesel und Papier für den Papierdrachen zu sammeln.
Diese Geschichte ist wohl meine eigene Weihnachtsgeschichte, an die ich mich jedes Jahr erinnere. Somit lebt meine Tante Anna für immer bei mir weiter. Auch wenn Sie bereites vor mehr als 30 Jahre verstorben ist.
Für mich gehört auch das zu Weihnachten!

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